Liebe Wanderfreundinnen,
Liebe Wanderfreunde,
trotz der gegebenen Zusage von unserem ersten Vorsitzenden Martin Brandl, in
einem Artikel der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Pfälzerwald“ die
Argumente für einen Verbleib im Deutschen Wanderverband darstellen zu können,
hat der Hauptvorstand auf Veranlassung von Geschäftsführer Bernd Wallner und
dem zweiten Vorsitzenden Dieter Gröger in einem Eilumlaufbeschluss die
Veröffentlichung der Argumentation unterbunden.
Eine Information aller Mitglieder des PWV über die Mitgliederzeitschrift ist durch
diese einseitige Zensur nicht möglich.
Es bleibt daher nur der Weg über Sie als Vorstände, mit der Bitte die folgenden
Informationen an Ihre Mitglieder weiterzuleiten und in Ihrer Ortsgruppe zu
diskutieren.
Mit der für uns überraschenden Vorgehensweise des Hauptvorstandes zeigt sich,
dass die Aussage „mehr miteinander statt übereinander reden“ augenscheinlich nur
ein vorgeschobenes Lippenbekenntnis war und man zu einer offenen und sachlichen
Diskussion dort nicht bereit ist.
Dies anscheinend insbesondere auch, weil sich die nachfolgenden Argumente der
„Initiative Pro Deutscher Wanderverband“ alle belegen und nachprüfen lassen.
Es zieht sich ein roter Faden, von den durch den Hauptvorstand im Juni ohne
Diskussionen an der Vereinsbasis und entgegen dem letzten Beschluss der
Mitgliederversammlung 2007 geschaffenen Tatsachen, über die einseitige
Darstellung der folgenden Diskussion mit Austrittsgegnern in Presse und bei den
Bezirksversammlungen durch den Geschäftsführer, bis hin zu dem aktuellen
Versuch, die Initiative über einen Zensurbeschluss ruhig zu stellen.
Diese Vorgehensweise des Hauptvorstandes ist beschämend und eines Vereins mit
mündigen Mitgliedern unwürdig.
Es stellt sich die Frage, wie der Pfälzerwald-Verein mit einer solch undemokratischen
Diskussionskultur über eine neue Ausrichtung des Vereins für die Zukunft („Vision
2027“) debattieren will, wenn der Hauptvorstand schon bei einem einzelnen
Teilthema wie der Verbandsmitgliedschaft Angst vor Argumenten hat und Kritik
unterbindet.

Hier das Infoschreiben als PDF